GdW Europabrief 04/2024
- GdW Europabrief 04/2024
- Start der Europäischen Koalition zur Finanzierung von Energieeffizienz
- EPBD im EU-Amtsblatt veröffentlicht
- EU-Kommission veröffentlicht Toolkit „Social housing and beyond“
- Ökodesign-Anforderungen für Einzelraumheizgeräte und separate zugehörige Regler
- Neufassung der Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft für Europa
- Förderung der Interoperabilität von vernetzten Produkten
- Letta-Bericht über die Zukunft des europäischen Binnenmarktes
- OECD-Daten zu Wohnungslosigkeit
OECD-Daten zu Wohnungslosigkeit
Die OECD hat neue länderübergreifende Daten zu Obdachlosigkeit und bezahlbarem Wohnraum zusammen mit Länderhinweisen veröffentlicht. Die Daten und Informationen basieren auf den Antworten der Länder auf den OECD-Fragebogen zu bezahlbarem und sozialem Wohnraum (QuASH) 2023 und anderen nationalen Quellen.
Den offiziellen Statistiken zufolge sind mehr als 2 Millionen Menschen in der OECD von Obdachlosigkeit betroffen, wobei das Ausmaß der Obdachlosigkeit von Land zu Land sehr unterschiedlich ist. Mehr als die Hälfte der OECD-Länder verfügt über eine aktive nationale Strategie zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit, und in einer wachsenden Zahl von Ländern gibt es „Housing First“- und/oder wohnungsorientierte Ansätze.
Die Daten für Deutschland in der Länderinformation beziehen sich auf die von den deutschen Behörden veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2022, in dem 262.600 Personen als wohnungslos gemeldet waren. Eine harmonisierte Gesamtzahl für 2023 konnte nicht ermittelt werden, da einige Erhebungen (Personen, die auf der Straße leben und Personen, die bei Verwandten/Bekannten unterkommen) nur alle zwei Jahre durchgeführt werden.
Zum Vergleich: In Deutschland wird die Zahl der Wohnungslosen im Jahr 2023 auf rund 600.000 geschätzt. Darunter allein 372.000 untergebrachte Wohnungslose.
Eine einheitliche Begriffs- und Datengrundlage ist daher notwendig, damit die Zahlen besser vergleichbar sind und Erhebungslücken die Statistik nicht verfälschen.