Mobilität in Stadtquartieren

Mehr als 80 Prozent aller Wege in Deutschland starten und enden an der eigenen Haustür. Sind innovative und klimafreundliche Verkehrsmittel am Wohnort vorhanden, birgt dies ein großes CO2-Einsparpotential und steigert die Attraktivität von Wohnquartieren.

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Die Digitalisierung und Technologisierung im Verkehrsbereich beeinflussen das Wohnen und die Stadtentwicklung. Neue Mobilitätskonzepte stellen die bisherige Verkehrs- und Stellplatzorganisation in Frage. Sie wirken in die für die Wohnungswirtschaft relevanten Wertschöpfungsketten ebenso hinein wie in die Datenhoheit und die städtebaulichen Regelungsinstrumente der Kommunen.

Dabei ist Mobilität ist nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch ganz konkret der Lebensqualität in den Quartieren und gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die Wohnungswirtschaft arbeitet aus diesem Grunde intensiv an der Entwicklung und Etablierung alternativer Mobilitätsformen mit. Die Wohnungsunternehmen sind die Partner vor Ort, um die passenden Voraussetzungen zu schaffen und die Bewohner einzubeziehen. Wichtig dabei ist aber auch, dass die Bereitstellung und der Betrieb neuer Mobilitätsformen nicht auf Kosten des bezahlbaren Wohnens geht.

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Entwurf zum Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz

Am 30. Januar 2020 wurde der gemeinsame Referentenentwurf eines Gesetzes zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz – GEIG) von BMWi und BMI veröffentlicht. Der GdW hat mit einer Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf, der sich derzeit in der Ressortabstimmung befindet und noch geändert werden kann, reagiert.

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Mobilität ohne eigenes Auto vor der Tür: So gelingt die Verkehrswende

Welche Mobilitätsangebote am Wohnort vorhanden sind, entscheidet darüber, wie Menschen sich fortbewegen. Der Verkehrsclub Deutschland und der GdW fordern mehr Zusammenarbeit für klimafreundliche Wohnquartiere. Der GdW hat deshalb das Projekt ‚Wohnen leitet Mobilität‘ begleitet und unterstützt die Fortführung des Dialoges zwischen Kommunen, Wohnungsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern

Ihre Ansprechpartnerin Cordula Fay Cordula Fay +49 30 82403-175