Gebäudesanierung

Die Wohnungsunternehmen setzen seit Jahrzehnten erfolgreich Maßnahmen zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz ihrer Gebäude um. Ihr Ziel sind ressourcenschonende Wohnungen, die bezahlbar sind und eine hohe Wohnqualität bieten.

Energetische Gebäudesanierung: Wohnkosten sind maßgebender Faktor

Die Entscheidung, eine energetische Gebäudesanierung durchzuführen, wägen Wohnungsunternehmen differenziert und mit genauem Blick auf die Weiterentwicklung des Wohngebäudes sowie des umliegenden Quartiers ab. Die Wohnkosten spielen dabei eine herausragende Rolle.

In den neuen Ländern wurden in den letzten Jahren durch umfassende Modernisierung die Energieeinsparpotenziale von Mietwohngebäuden bereits weitgehend ausgeschöpft. In den alten Ländern müssen in den nächsten Jahren insbesondere die Bestände der 50er bis 60er Jahre an die sich ändernde Nachfrage angepasst werden. Dazu müssen auch erhebliche
energiesparende Maßnahmen umgesetzt werden. Wohnungsunternehmen können Maßnahmen zur Energieeinsparung dabei nur durchführen, wenn diese wirtschaftlich umsetzbar sind. Der GdW setzt sich deshalb für die laufende Verbesserung der Rahmenbedingungen für die energetische Sanierung ein, insbesondere für passgenaue und ausreichende Fördermittel.

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Wohnungswirtschaft begrüßt Beschluss des Gebäudeenergiegesetzes

Das Bundeskabinett hat am 23. Oktober 2019 den Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen. „Die Wohnungswirtschaft begrüßt, dass Ergebnisse der Verbändeanhörung in den Kabinettsentwurf aufgenommen wurden. Für die Wohnungswirtschaft ist speziell die Aufnahme einer Innovationsklausel für eine Bewertung von Gebäuden nach Treibhausgasemissionen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko.

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GdW begrüßt Beratungen zu Neuregelungen von Mieterstrom und Förderung des Wohnungsbaus im Bundesrat

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass die steuerlichen Probleme von Wohnungsgenossenschaften bei der Erzeugung von Mieterstrom gelöst werden sollen“, erklärte GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser anlässlich der Bundesratssitzung am 28. Juni 2019. Allerdings beziehe der jetzige Gesetzentwurf beim Thema Mieterstrom nur Photovoltaik-Strom ein und schließe Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) aus. Das müsse unbedingt nachgebessert werden.

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Wohnungswirtschaft unterstützt Einführung des Gebäudeenergiegesetzes

„Das Gebäudeenergiegesetz bietet eine Chance, den Klimaschutz im Gebäudesektor sinnvoll voranzubringen“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko im Vorfeld der Vorlage des Gesetzes zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude – kurz Gebäudeenergiegesetz (GEG). Mit dem Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes werden die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energiegesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammengelegt.

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Allianz für einen klimaneutralen Wohngebäudebestand – Klimaschutz beim Wohnen bezahlbar umsetzen

„Mehr Klimaschutz und höhere Energieeffizienz durch immer höhere Anforderungen an die Modernisierung von Gebäuden – die Umsetzung dieses Vorhabens stößt zunehmend an ihre wirtschaftlichen und sozialen Grenzen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, sanieren wir uns die letzten günstigen Wohnungsbestände systematisch weg“, so GdW-Präsident Axel Gedaschko. Einen Ausweg aus diesem Dilemma weist die bundesweite „Allianz für einen klimaneutralen Wohngebäudebestand“.

Ihre Ansprechpartnerin Vogler Dr. Ingrid Vogler +49 30 82403-176