Klimaziele erreichen

Die Wohnungswirtschaft setzt sich intensiv dafür ein, die Klimaziele zu erreichen. Mit den derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ist das aber unmöglich. Der GdW erarbeitet deshalb gemeinsam mit seinen Partnern neue Lösungen.

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Klimaziele sozialverträglich erreichen

Bei Klimaschutzmaßnahmen im Mietwohnungsbereich muss die „soziale Frage“ – die Bezahlbarkeit des Wohnens – an oberster Stelle stehen. Ansonsten steht bei der Finanzierung der notwendigen energetischen Sanierungsmaßnahmen angesichts steigender Mieten der soziale Frieden in Deutschland auf dem Spiel.

Um die Klimaziele sozialverträglich und wirtschaftlich zu erreichen, müssen deshalb die öffentlichen Unterstützungsleistungen massiv ausgeweitet werden. Selbst bei einer konservativen Schätzung sind alleine für Mietwohnungen jährlich mindestens 10 Mrd. Euro nötig.

Gleichzeitig müssen die Förderkonditionen und Antragsverfahren grundlegend neu gestaltet und die Verringerung des Treibhausgasausstoßes zum zentralen Steuerungsindikator werden. Außerdem müssen Quartierslösungen weiter gestärkt und Hemmnisse für das Engagement der Wohnungswirtschaft im Klimaschutz, beispielsweise beim Mieterstrom, abgebaut werden.

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Startschuss Initiative Wohnen.2050 – Gemeinsam in eine klimaneutrale Zukunft

Klimaschutz zählt schon lange zu den vordringlichsten Themen für die Wohnungswirtschaft. Um bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, trafen sich die 24 Gründungsunternehmen der Initiative Wohnen.2050 am 28. Januar 2020 zur Vereinsgründung in Berlin.

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Lösung für die Finanzierung der Klimaziele im Gebäudebereich

Die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm beinhalten viele gute Aspekte, die den Wohnungsunternehmen helfen werden“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko zu den Beschlüssen des Klimakabinetts der Bundesregierung. „Es kommt jetzt darauf an, wie und wie schnell diese umgesetzt werden können. Die offene Flanke bleibt aber weiterhin die Frage, wie die Wohnungsunternehmen wirtschaftlich und sozialverträglich mehr energetisch modernisieren können.

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Wohnungswirtschaft und Mietervertreter schlagen Klima-Alarm

In einer einmaligen Initiative haben sich der GdW, der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung zusammengeschlossen und eine massive Ausweitung öffentlicher Unterstützungsleistungen für eine sozialverträgliche und wirtschaftliche Erreichung der Klimaziele im Gebäudebestand gefordert. Dafür sind nach Berechnungen der Verbände öffentliche Mittel von mindestens 14 Mrd. Euro notwendig.

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23 Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz im Gebäudesektor

Wir wissen nicht, ob wir es schaffen bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu haben. Wir wissen aber eines: Mit den derzeitigen Rahmenbedingungen oder einem Fortschreiben der bisherigen Politik ist es unmöglich. Der GdW legt mit seiner Publikation „GdW-Kompakt – 23 Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz im Gebäudesektor“ daher ganz konkrete Änderungen vor, die Klimaschutzinvestitionen ermöglichen und sich kurzfristig umsetzen lassen.

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CO2-Preis löst das soziale Dilemma des Klimaschutzes nicht – Neuausrichtung der Klimapolitik nötig

„Klimaschutz in Wohngebäuden funktioniert nur, wenn er sozial ist und auf Anreizen basiert. Wir brauchen deshalb eine Neuausrichtung der Klimapolitik mit einer klaren sozialen Komponente. Ein CO2-Preis ist hierbei kein Allheilmittel, sondern muss gerecht ausgestaltet werden und kann dann bestenfalls als ein ergänzender Baustein wirken“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko anlässlich des Klimakabinetts im Juli 2019.

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Ein klimaneutraler Gebäudebestand benötigt eine neue Klimapolitik 4.0 mit klarer sozialer Komponente

Mit einem einfachen „Weiter so“ ist es unmöglich, die EU-Klimaziele bis 2050 zu erreichen. Voraussetzung für zusätzliche Einsparungen beim Treibhausgasausstoß von Mietwohnungen – also über die seit 1990 in der Wohnungswirtschaft bereits erreichte Reduzierung von 60 Prozent hinaus – ist eine Neuausrichtung der Klimapolitik und ihrer Förderung. Unter anderem ist eine in sich konsistente Energie-, Klima-, Bau-, Mieten- und Sozialpolitik notwendig.

Ihre Ansprechpartnerin Vogler Dr. Ingrid Vogler +49 30 82403-176