Zuletzt aktualisiert: 17.03.2020 Pressestatements

Positive Nachricht in schwierigen Zeiten

Im Jahr 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 360.600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 4,0 Prozent mehr Baugenehmigungen als im Jahr 2018. Die Zahl der Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser stieg um 4,6 Prozent, für Einfamilienhäuser um 1,2 Prozent.

Dazu Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW:

„Der Aufwärtstrend bei den heute veröffentlichten Baugenehmigungszahlen ist ein positives Zeichen, das Hoffnung gibt für die Zukunft des bezahlbaren Wohnraums in Deutschland. Um weiterhin einen Anstieg erzielen zu können müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen, um wirksame Maßnahmen für schnelleren und günstigeren Wohnungsneubau in die Tat umzusetzen. Nur so kann die Zahl der Baugenehmigungen auch 2020 weiter ansteigen.

Vor allem die Aufträge der Mitgliedsunternehmen der Wohnungswirtschaft haben dazu beigetragen, dass wir gerade im Bereich der Mehrfamilienhäuser einen deutlichen Anstieg von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnten. Dies ist vor allem deshalb wichtig, da gerade in diesem Sektor der größte Wohnraummangel in Deutschland herrscht.

In diesem Zusammenhang begrüßen wir die Beschlüsse des Koalitionsausschusses von Anfang März Beschleunigungspotenziale im Planungsverfahren zu nutzen, fordern gleichzeitig aber, dass das Baubeschleunigungsgesetz nun endlich in die parlamentarische Beratung geht.“

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

Andreas Schichel Andreas Schichel Pressesprecher +49 30 82403-150

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