21. November 2025 Pressemeldungen

Wohnungswirtschaft begrüßt Ergebnisse der Bauministerkonferenz – jetzt zählt die schnelle Umsetzung

Berlin – Zu den heute in Würzburg vorgestellten Ergebnissen der Bauministerkonferenz erklärt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW:

„Die Bauministerkonferenz hat heute ein wichtiges Signal gesendet: Bauen in Deutschland muss endlich einfacher, schneller und kostengünstiger werden. Die beschlossenen Schritte gehen klar in die richtige Richtung.

Sehr positiv sind unter anderem die geforderten Erleichterungen beim Umbau in der Musterbauordnung. Weniger strenge Vorgaben bei Abstandsflächen sowie beim Wärme- und Schallschutz erleichtern die Arbeit im Bestand deutlich und schaffen dringend benötigten Spielraum für zusätzlichen Wohnraum.

Auch die geforderte Vereinfachung von Vergaben ist ein richtiger Schritt. Serielle und modulare Bauweisen können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn vergaberechtliche Hürden abgebaut werden.

Die Beschlüsse zur Digitalisierung der Baugenehmigungsverfahren, insbesondere der BIM-basierte Bauantrag und die digitale Baugenehmigung, sind überfällig. Sie versprechen echte Beschleunigung und mehr Planungssicherheit.

Dringend notwendig bleibt zudem der Fortschritt bei der BauGB-Novelle. Die Verfahren sind heute zu kompliziert, zu langwierig und zu teuer. Die Bundesregierung muss die angekündigten Reformen jetzt rasch und gemeinsam mit den Ländern vorantreiben.

Für uns als Wohnungswirtschaft besonders zentral: Der Gebäudetyp E kann ein echter Bau-Turbo werden. Die Länder haben geliefert, jetzt muss der Bund den notwendigen zivil- und vor allem mietrechtlichen Rahmen schaffen. Ohne Rechtssicherheit wird der Gebäudetyp E in der Praxis nicht funktionieren.

Die Richtung stimmt – jetzt kommt es darauf an, dass Bund und Länder diese Beschlüsse schnell und entschlossen umsetzen. Jede Verzögerung bedeutet weniger bezahlbare Wohnungen.“

Weitere Infos zu den Ergebnissen der Bauministerkonferenz finden Sie hier.

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Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

FAVORIT_URB_0025 Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150