21. November 2025 Pressemeldungen

Neue Broschüre zeigt erfolgreiche Kooperationen zwischen Wohnungswirtschaft und Wohnungsnotfallhilfe

Berlin – Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft arbeitet seit vielen Jahren eng mit Trägern der Wohnungsnotfallhilfe zusammen, um Wohnungsverlust zu verhindern und wohnungslose Menschen wieder in eigenen Wohnraum zu bringen. Wie vielfältig und wirksam diese Zusammenarbeit ist, zeigt die neue Broschüre „Gemeinsam gelingt’s. Gute Praxis der Kooperation zwischen Wohnungsnotfallhilfe und Wohnungswirtschaft“, die der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) veröffentlicht hat.

Kooperationen als zentraler Baustein gegen Wohnungslosigkeit
Die Broschüre ist ein gemeinsamer Beitrag der drei Verbände zum Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit (NAP W), der das Ziel verfolgt, Wohnungslosigkeit in Deutschland bis 2030 zu überwinden. Der Aktionsplan bringt Bund, Länder, Kommunen und Fachpraxis zusammen und setzt auf wirkungsorientierte Maßnahmen. Die neue Publikation zeigt, wie wichtig funktionierende Kooperationen für Prävention und Wohnraumversorgung sind und welche erfolgreichen Modelle bereits existieren.

„Unsere Unternehmen übernehmen jeden Tag soziale Verantwortung. Die Beispiele in der Broschüre zeigen eindrucksvoll, dass gemeinsames Handeln von Wohnungswirtschaft und sozialen Trägern entscheidend ist, um Wohnungsverlust zu verhindern und Menschen in schwierigen Lebenslagen wieder eine Perspektive zu geben“, sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Vielfältige Praxisbeispiele aus Stadt und Land
Die Bandbreite der vorgestellten Projekte reicht von sozialer Mieterberatung in Darmstadt über mobile Mieterhilfen in Bielefeld und aufsuchende Hilfen in Berlin bis zur präventiven Sozialarbeit im ländlichen Landkreis Prignitz. Hinzu kommen unterschiedliche Modelle der Wohnraumversorgung im Bestand. Besonders hervorzuheben sind auch innovative Ansätze wie die NRW-Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ mit ihren Kümmerer-Projekten. Dort arbeiten Sozialarbeit und Immobilienfachwissen im Team, um Hürden beim Zugang zu Wohnraum abzubauen, Mietverhältnisse zu stabilisieren und individuelle Lösungen zu entwickeln.

Nutzen für alle Beteiligten
Die Beispiele zeigen: Kooperationen wirken dort am besten, wo klare Strukturen, Vertrauen und feste Kommunikationswege bestehen. Durch gemeinsames Handeln können Konflikte früh erkannt, Mietschulden geklärt, notwendige Hilfen vermittelt und Wohnungsverluste dauerhaft verhindert werden. Viele der vorgestellten Projekte erzielen hohe Erfolgsquoten und leisten messbare Beiträge zur Stabilisierung von Mietverhältnissen – sowohl in angespannten Wohnungsmärkten als auch in Regionen mit besonderen sozialen Herausforderungen.

Mit der Broschüre möchten die drei Verbände weitere Unternehmen und Kommunen ermutigen, bestehende Kooperationen auszubauen oder neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Jede verhinderte Räumung und jede erfolgreiche Vermittlung in eigenen Wohnraum ist ein wichtiger Schritt zu mehr sozialer Sicherheit und zu dem Ziel, Wohnen für alle Menschen möglich zu machen.

Die Broschüre finden Sie hier.

FAVORIT_URB_0025 Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150