22. Juni 2016 Pressemeldungen

Flexibel und unabhängig: Wie Mieter heute fernsehen

  • Über 400 Gäste diskutieren beim WohnZukunftsTag in Berlin
  • GdW veröffentlicht neue Studie zum Wohntrend Mediennutzung

Berlin – Auf dem heutigen WohnZukunftsTag im Berliner Radialsystem drehte sich alles um die Trends der Wohnungswirtschaft. Der seit 2013 jährlich stattfindende Kongress ist die größte Innovationsplattform der Wohnungswirtschaft in Deutschland. Rund 400 Gäste aus Wohnungswirtschaft, Industrie, Dienstleistung und Politik diskutierten in Workshops unter anderem die Entwicklung der Energiewende und Neubaustrategien. Heinz Buschkowsky, ehemaliger Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln sprach zum Thema Integration. Die fortschreitende Digitalisierung der Branche war ein Kernelement der Veranstaltung. Zudem stellte der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW eine neue Studie zur Mediennutzung von Mietern vor.

Die Ergebnisse: Mieter nutzen Medien heute ganz anders als noch vor wenigen Jahren – zeitversetzt, überall und mit unterschiedlichen Endgeräten. Das ergab die repräsentative Befragung von Mietern in Deutschland, die das Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte im Auftrag der Vodafone Kabel Deutschland GmbH durchgeführt hat. Hieraus hat der GdW Empfehlungen für seine Mitgliedsunternehmen abgeleitet.

Strategische Empfehlungen für die Wohnungswirtschaft

„Die Studie verknüpft die Ergebnisse der repräsentativen Mieterbefragung mit den Wohnkonzepten der Wohnungswirtschaft“, so GdW-Präsident Axel Gedaschko. „Sie liefert zielgruppenspezifische Leitlinien für die künftige Medienversorgung nach Wohnkonzepten. Außerdem enthält sie allgemeine Checklisten und strategische Empfehlungen für die Bereiche zeitversetztes Fernsehen, Anschlussdosen, Erreichbarkeit, Empfangsqualität und Service.

„Zeitversetztes Fernsehen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird weiter zunehmen“, fasst Bettina Harms, Geschäftsführerin von Analyse & Konzepte die zentrale Erkenntnis weiter zusammen. Weitere Ergebnisse der Studie: TV-Konsum findet nicht nur am Fernsehgerät statt. Denn daneben schauen 24 Prozent der befragten Mieter fernsehähnliche Inhalte auf dem Handy, 38 Prozent auf dem Tablet und 48 Prozent auch auf dem Laptop. Stichwort ruckelfreies Fernsehen: Die Ansprüche an die Qualität von TV-Bild und -Ton wachsen. Außerdem gilt die Devise: Keep it simple! Mieter legen Wert auf eine einfache TV-Bedienung und am besten nur ein Empfangsgerät oder eine Smartcard statt vieler Geräte und entsprechender Zugangsmittel. Und sie wünschen sich mindestens einen gut platzierten Multimediaanschluss pro Zimmer. „Wir brauchen ein Umdenken, einen Perspektivenwechsel, eine noch stärkere Orientierung an den Bewohnerbedürfnissen“, erklärt Bettina Harms.

Pressevertreter können ein Printexemplar der Studie in Form der Arbeitshilfe „Wohntrend Mediennutzung: Mieterwünsche und Empfehlungen für die Wohnungswirtschaft“ kostenlos beziehen. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an presse@gdw.de. GdW-Unternehmen finden die Publikation zum Download im Mitgliederbereich.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

Die Pressemitteilung zum Download. 89.47 kB

Andreas Schichel Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150

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