20. Februar 2018 Pressemeldungen

Wohnen in den Mittelpunkt rücken – Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW regt Gründung eines Ausschusses im Deutschen Bundestag an

Berlin – „Der Wohnungsmarkt zeigt es derzeit mehr als deutlich: Es gibt viel zu tun und die Themen müssen sofort auf die politische Agenda“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW heute in Berlin. Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen wurde bekannt, dass das Thema Bauen und Wohnen künftig im Bundesministerium für Innen, Bau und Heimat angesiedelt sein wird. Die neue Aufteilung der Bundesministerien bringt in aller Regel eine entsprechende Aufteilung der Bundestagsausschüsse mit sich. Der GdW appelliert daher an die Parlamentarier, neben dem bestehenden Innenausschuss einen eigenen Ausschuss zum Thema Bauen, Wohnen, Stadt- und Landentwicklung einzurichten.

„Die Vielzahl der Themen rund um das Wohnen bis hin zu den Fragen der Energieeffizienz im Gebäudebereich erfordert die ungeteilte Aufmerksamkeit und Intensität in der Ausschussarbeit“, erklärte der GdW-Chef dazu. Er begrüßte in diesem Zusammenhang, dass auch die Raumordnung künftig diesem ministerialen Bereich zugeordnet werden soll. Der GdW hatte seit langem eine stärkere Bündelung der Themen gefordert.

Der Innenausschuss sei für sich schon mit immens wichtigen Themen beladen. Ebenso habe aber das Wohnen und Bauen in Stadt und Land eine zentrale Bedeutung für die Menschen in Deutschland. Beide Bereiche sorgen für den Zusammenhalt des Landes und sollten daher klare Zuordnungen und Arbeitswege haben. „Uns stehen entscheidende Jahre bevor, besonders auch für den Wohnungsmarkt in Deutschland“, erklärte Gedaschko. „Es wäre überaus wünschenswert, wenn ein eigener Ausschuss mit dieser thematischen Ausrichtung gegründet würde.“ Die Wohnungswirtschaft erhofft sich dadurch starke Impulse für einen funktionierenden Wohnungsmarkt in Stadt und Land.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

Die Pressemitteilung zum Downlaod finden Sie hier. 95.62 kB

Andreas Schichel Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150

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