13. Februar 2019 Pressemeldungen

Handeln statt Zuschauen beim Klimaschutz – Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW gleicht seine CO2-Emissionen aus

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und die ihm angegliederte Entwicklungshilfeorganisation DESWOS unterstützen die „Allianz für Entwicklung und Klima“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und gleichen die CO2 -Emissionen ihres Hauptstadtbüros und aller Dienstreisen mit Dienstwagen aus. „Wir dürfen die Augen nicht vor dem Klimawandel verschließen“, forderte Axel Gedaschko, Präsident des GdW. „Klimaschutz ist ein globales Problem. Allein mit lokalen Maßnahmen in Deutschland können wir das nicht lösen. Wir wollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, der gleichzeitig die Entwicklungspolitik in den Schwellenländern unterstützt.“ Der GdW hat deshalb als umfassend zertifiziertes Projekt die CO2-Einbindung durch Wiederaufforstung von degradierten Regenwaldflächen im Kibale Nationalpark im Westen Ugandas ausgewählt.

Die „Allianz für Entwicklung und Klima“ im BMZ ist ein neues Bündnis, um Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung zu verbinden. Die Mitglieder streben an, ihre Emissionen weiter zu reduzieren, wo es geht, und gleichen noch nicht vermiedene Emissionen aus. Der GdW hat für das Jahr 2018 175 Tonnen CO2 ausgeglichen. Damit engagiert sich die Wohnungswirtschaft nicht nur aktiv bei der Energiewende im Gebäudebereich, sondern leistet auch einen Beitrag dazu, den CO2-Ausstoß insgesamt zu reduzieren.

Hintergrundinformationen:

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

Die Pressemitteilung zum Download. 64.37 kB

Andreas Schichel Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150

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