12. Mai 2017 Pressemeldungen

GdW zum Tag der Städtebauförderung: Wohnungswirtschaft macht Städte und Quartiere zukunftsfähig

Berlin – „Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument für die Entwicklung der Städte in Deutschland. Wir stehen vor großen Herausforderungen, wie dem steigenden Wohnungsbedarf in Wachstumsregionen, der Infrastruktursicherung in Schrumpfungsregionen und der Integration von zugewanderten Menschen in ganz Deutschland. Deshalb brauchen die Kommunen auch in den kommenden Jahren eine starke Städtebauförderung“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich des Tages der Städtebauförderung am 13. Mai 2017, der seit 2015 jährlich stattfindet.

Mit zahlreichen Veranstaltungen und Initiativen sind die vom GdW vertretenen Wohnungsunternehmen und Sanierungsträger wie auch in den vergangenen Jahren als Partner der Städte an der Ausgestaltung des Tags der Städtebauförderung beteiligt. Der bundesweite Aktionstag stärkt die Wahrnehmung in der Gesellschaft für die vielen Besonderheiten, Strategien und Ziele, mit denen sich die Kommunen tagtäglich befassen und auseinandersetzen.

Die Wohnungswirtschaft begrüßt ausdrücklich, dass die Städtebauförderung in diesem Jahr mit insgesamt 790 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt ausgestattet wurde. „Damit wurden wichtige Weichen für die Zukunft der Städte und zugunsten starker Quartiere und stabiler Nachbarschaften gestellt“, so Gedaschko. Jetzt komme es darauf an, dass die Städtebauförderung mit all ihren Facetten über diese Legislaturperiode hinaus zukunftsfest gemacht wird.

Ebenfalls erhöht wurden die Mittel für die Unterprogramme Stadtumbau Ost und West. Hier stehen nun 120 Millionen Euro beziehungsweise 140 Millionen Euro zur Verfügung. Die Diskrepanz der boomenden Metropolregionen und der sogenannten stark frequentierten Schwarmstädte einerseits sowie der schrumpfenden ländlichen Regionen andererseits bleibt eine zentrale Aufgabe für Wohnungswirtschaft und Kommunen.

„Angesichts der Herausforderungen, die bei der Integration der vielen Zugewanderten in die Nachbarschaften zu bewältigen sind, brauchen wir ein langfristiges Bekenntnis zur Unterstützung der zahlreichen Vor-Ort-Projekte im Rahmen der sozialen Stadt“, forderte Gedaschko. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ des Bundesbauministeriums zu, der nicht an der Wohnungswirtschaft vorbei gehen darf. Das neue Programm muss auch für Maßnahmen und Einrichtungen der Wohnungswirtschaft und anderer privater Akteure offen stehen, die Zusammenhalt und Integration im Quartier befördern.

Mehr Informationen zum Tag der Städtebauförderung gibt es unter
www.tag-der-staedtebaufoerderung.de

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

Die Pressemitteilung zum Download 60.55 kB

Andreas Schichel Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150

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