26. November 2018 Pressestatements

Pressestatement zum Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes

Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zum Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes:

Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes mit positiven Ansätzen für bezahlbare Energiewende im Wohngebäudebereich

„Der Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) schafft gute Voraussetzungen für die weitere energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes und für den Wohnungsneubau. Denn das Gebot des bezahlbaren Bauens und Wohnens wird in den geplanten Regelungen berücksichtigt. Wir begrüßen insbesondere die Ansätze, wonach beim Neubau von Gebäuden optional die Vermeidung von Treibhausgasen betrachtet werden kann. Positiv ist außerdem, dass gemeinsame Nachweise für mehrere Gebäude in Wohnquartieren ermöglicht werden sollen. Zudem sollen die Effekte von Photovoltaik-Anlagen und Kraft-Wärme-Kopplung leichter in den Nachweisen angerechnet werden können. Damit wird eine Reihe von Vorschlägen der Wohnungswirtschaft in dem Entwurf aufgegriffen.

Dieser erste gute Aufschlag mit einer Reihe von positiven Ansätzen muss in den nächsten Jahren zügig in langfristig richtig innovative Regelungen weiterentwickelt werden. Für eine erfolgreiche Energiewende fehlt aber die Betrachtung des GEG im großen Zusammenhang: Für echte Quartierslösungen fehlen vor allem noch einheitliche und einfache steuerliche und energiewirtschaftsrechtliche Lösungen, damit dezentraler Strom tatsächlich in und auf den Gebäuden erzeugt, vor Ort genutzt und damit verbunden für nachhaltige Mobilitätslösungen der Weg geschaffen werden kann.“

Andreas Schichel Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150

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