16. Juni 2022 Pressestatements

GdW zu Mindesttemperaturen beim Heizen

Berlin – GdW-Präsident Axel Gedaschko zum Vorschlag, im Falle eines Gasversorgungs-Engpasses die Mindesttemperatur von Heizungen in Wohngebäuden innerhalb eines rechtlich festgesetzten Rahmens zu verringern:

„Angesichts der unsicheren Gasversorgungslage infolge des Ukraine-Kriegs hat der GdW seine Mitgliedsunternehmen frühzeitig dazu aufgerufen, ihre gasversorgten Wohngebäude auf Einsparpotenziale hin zu überprüfen und möglichst schnell umsetzbare Maßnahmen vor der nächsten Heizperiode durchzuführen. Die Mindesttemperatur beim Heizen sollte dabei im Rahmen des geltenden Rechts nahe an der Mindestgrenze ausgerichtet werden, um Gas zu sparen. Sollten die Gaslieferungen nach Deutschland künftig weiter deutlich eingeschränkt werden und es zu einer Mangelsituation kommen, sollte der Rechtsrahmen so angepasst werden, dass weitere Absenkungen der Mindesttemperatur auf eine maximale Untergrenze von 18 Grad tagsüber und 16 Grad nachts möglich werden. Der GdW ist hierzu mit den zuständigen Behörden in Kontakt. Nur auf diese Weise, wenn alle Menschen und Wirtschaftsbereiche ihren konsequenten Beitrag zum Energiesparen leisten, werden kritische Versorgungsengpässe als gemeinsame gesellschaftliche Leistung gemeistert werden können.“

GdW-Präsident Axel Gedaschko in einem ZDF-Beitrag zum Thema Mindesttemperaturen vom 17. Juni 2022

Andreas Schichel Andreas Schichel Leiter Pressestelle & Pressesprecher +49 30 82403-150

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