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03.09.2010
"Die Zukunft der Städtebauförderung muss gesichert werden" - GdW begrüßt Beschluss der Bauministerkonferenz und fordert den Bund zum Handeln auf

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13.09.2010
ImmoComm 2010
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GdW-Forum 22 "Wohnen für ein langes Leben"
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Regionalverbände des GdW

Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
VdW Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. VdWg Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
VdW südwest Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V.
Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V. VdW Bayern Verband bayerischer
VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V.
vtw.Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. ptw.Prüfungsverband Thüringer Wohnungsunternehmen e.V. Verband der saarländischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.

Gut und sicher wohnen   Gut und sicher wohnen -
Die Mietwohnungs-
börse der GdW-Unternhemen

BSI   Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI)

Wohnen für ein langes Leben

GdW-Unternehmen engagiert bei der Bereitstellung altengerechten Wohnraums

Am 31. August 2009 diskutierte Lutz Freitag, Präsident des GdW, gemeinsam mit Hella Dunger Löper, Staatssekretärin für Bauen und Wohnen von Berlin, Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes, sowie mit Holger Schaffranke, Geschäftsführer der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH und Rudolph Kujath, Vorsitzender des Fachausschusses Multimedia und IT des GdW und Geschäftsführer der SOPHIA GmbH Berlin auf einer Veranstaltung des Märkischen Presse- und Wirtschaftsclubs zum Thema "Wohnen im Alter".


 "Die Versorgung der Mieter mit altersgerechtem Wohnraum wird eine zentrale Aufgabe für die Wohnungsunternehmen in der Zukunft sein", prognostizierte GdW-Präsident Lutz Freitag während der Diskussion. Daten des statistischen Bundesamtes zeigen: Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Schon im Jahr 2020 werden rund 25 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Im Jahr 2050 wird bereits ein Drittel aller Bundesbürger die 65 Jahre überschritten haben. In den kommenden Jahren wird das Aufeinandertreffen von sinkenden Alterseinkommen und steigendem Wohnbedarf älterer Menscheneine Herausforderung sowohl für die Mieter als auch für die Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Deutschland sein. Hinzu kommt: Es müssen vielfältige und qualitativ hochwertige Angebote für zunehmend anspruchsvollere und kaufkräftige Kunden bereit gestellt werden. 

"Seniorengerechte Wohnformen als Alternative zum Pflegeheim gewinnen dabei immer stärker an Bedeutung, denn die meisten älteren Menschen wollen so lange wie möglich unabhängig in der vertrauten Umgebung und den eigenen vier Wänden wohnen bleiben", erläuterte der GdW-Präsident. Zu den zahlreichen Wohn- und Betreuungsangeboten der GdW-Unternehmen gehören nicht nur barrierefreies und –armes Wohnen, sondern auch betreutes Wohnen und neue Wohnformen bis hin zu vollstationären Pflegeeinrichtungen. Freitag: "Der Bund hat zu Recht die Bereiche des Service-Wohnen und betreutes Wohnen von den Regelungen des Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) ausgenommen. Ich fordere nachdrücklich die Bundesländer auf, Wohnungsunternehmen nicht über die ordnungsrechtlichen Vorschriften bei der Umsetzung des betreuten Wohnens Steine in den Weg zu legen".  

Nach Erhebungen des GdW kooperieren bereits über 30 Prozent der vom Verband vertretenen Wohnungsunternehmen mit den Betreuungseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände, und rund 40 Prozent bieten Begegnungsstätten für ältere Menschen an. Zusätzlich halten mehr als 40 Prozent der Wohnungsunternehmen Notrufsysteme, Rufbereitschaft und Services des vernetzten Wohnens vor. Sie stellen sich damit aktiv den neuen Anforderungen der sich wandelnden Familien- und Altersstruktur in der Gesellschaft und bieten gutes und sicheres Wohnen für ein langes Leben. "Dadurch entsteht ein dreifacher Vorteil: Mehr Humanität und Selbstbestimmung für die älteren Menschen, Einsparungen für die sozialen Sicherungssysteme und damit Entlastung des öffentlichen Haushalts sowie kontinuierliche Vermietung für die Wohnungsunternehmen", so Freitag.  

Freitag begrüßte noch einmal die im April dieses Jahres erfolgte Einführung des Förderprogramms "Altersgerecht Umbauen" der KfW. Bereits in den ersten vier Monaten hat die KfW insgesamt 585 Kredite über rd. 48 Mio. EUR zusagen können. Rund die Hälfte des Kreditvolumens wurde dabei an Wohnungsunternehmen vergeben. Gemessen an der Zahl der finanzierten Maßnahmen entfällt der größte Teil der Zusagen mit knapp 27 Prozent auf die Finanzierung von Maßnahmen zur barrierearmen Ausstattung der Sanitärräume. Gemessen am Kreditvolumen wird der größte Teil der Kredite bisher für Aufzugsanlagen und umfassende Maßnahmen (Vielzahl von Förderbausteinen) zur barrierearmen Ausstattung von Wohnungen und Häusern verwendet.