Jahrespressekonferenz 2009
„Die vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertretene Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zieht insgesamt eine weitgehend positive Bilanz des Jahres 2008", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW, auf der heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Als Stichpunkte lassen sich nennen: Stabile Investitionslage, weniger Mietschulden, gedämpfter Betriebskostenanstieg.
Der GdW berichtet auf der Jahrespressekonferenz 2009 über aktuelle Daten und Trends der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und appelliert an Parteien: "Das Wohnen nicht vernachlässigen – aber auch nicht weiter belasten"
Gesamtinvestitionen leicht zurückgegangen – Für 2009 wieder Anstieg erwartet
Erstmals seit drei Jahren sind die Gesamtinvestitionen der vom GdW vertretenen Unternehmen im Jahr 2008 wieder leicht zurückgegangen. Während die Wohnungsunternehmen 2007 noch 8,7 Mrd. Euro investierten, waren es 2008 insgesamt 8,6 Mrd. Euro (-1,2 Prozent), also 100 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Damit blieb der von den Wohnungsunternehmen eigentlich geplante Investitionsanstieg in Höhe von 6,2 Prozent aus. „Diese Zahlen zeigen: Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise gehen die Investitionen der Wohnungs- und Immobilienunternehmen nicht signifikant zurück", kommentierte GdW-Präsident Freitag die Entwicklung. „Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zeigt sich hier einmal mehr als Stabilitätsfaktor für die Wirtschaft in Zeiten der Krise." Die Investitionen sicherten Arbeitsplätze im Baugewerbe und Handwerk vor Ort.


